Woraus sich die Förderung zusammensetzt
Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Tausch einer alten Heizung gegen eine Wärmepumpe über mehrere Bausteine, die sich addieren lassen:
- Grundförderung für alle Antragsteller
- Klimageschwindigkeits-Bonus für den zügigen Austausch alter Öl-, Gas- oder Nachtspeicherheizungen im selbst genutzten Eigenheim
- Einkommensbonus für Haushalte unterhalb der Einkommensgrenze
- Effizienz-Bonus z. B. für Wärmepumpen mit natürlichem Kältemittel
In Summe sind bis zu 70 % Zuschuss auf die förderfähigen Kosten möglich — gedeckelt auf einen Höchstbetrag für die erste Wohneinheit. Real bedeutet das oft: Eine Anlage, die brutto fünfstellig kostet, kommt netto in die Nähe dessen, was ein neuer Gaskessel kosten würde — bei deutlich niedrigeren Betriebskosten.
Die Reihenfolge entscheidet
Der häufigste (und teuerste) Fehler: erst beauftragen, dann beantragen. Die Förderung setzt voraus, dass zum Zeitpunkt des Antrags ein Liefer-/Leistungsvertrag mit aufschiebender Bedingung vorliegt — nicht mehr und nicht weniger. So läuft es richtig:
- Beratung und Angebot vom Fachbetrieb (mit Heizlastberechnung)
- Vertrag mit Förder-Vorbehaltsklausel unterschreiben
- Antrag im KfW-Portal stellen, Zusage abwarten
- Einbau, Inbetriebnahme, hydraulischer Abgleich
- Nachweise einreichen, Zuschuss erhalten
Was wir dabei übernehmen
Wir liefern die technischen Unterlagen, die der Antrag braucht — Heizlastberechnung, Anlagenkonzept, Fachunternehmererklärung — und begleiten Sie durch den Antragsprozess. Kunden berichten in ihren Google-Rezensionen, dass gerade die Förderbegleitung den Unterschied gemacht hat.
Ob Ihr Haus überhaupt bereit für die Wärmepumpe ist, klärt vorab der Wärmepumpen-Check — oder Sie lesen den Ratgeber Wärmepumpe im Altbau.
Stand: Juli 2026. Fördersätze, Boni und Einkommensgrenzen ändern sich regelmäßig — vor Antragstellung prüfen wir gemeinsam die tagesaktuellen Konditionen. Diese Übersicht ersetzt keine Förderberatung im Einzelfall.